Die Fallen auf der Piazza di Trevi

Dieselben Gewohnheiten gibt es auf allen stark besuchten Plätzen Roms:
- Die laminierte Karte mit Fotos von Gerichten in mehreren Sprachen und das „touristische Menü“ zum Festpreis, oft ein beliebiges Nudelgericht und ein Getränk.
- Der Anwerber vor der Tür, der einen Tisch „mit Aussicht“ anbietet: In Trevi ist die Aussicht vor allem die auf die Menschenmenge.
- Coperto und Service: Das „pane e coperto“ (Gedeck) wird pro Person berechnet und muss auf der Karte stehen; der Service („servizio“) kommt manchmal noch dazu. Lesen Sie die Zeile am Ende der Karte, bevor Sie bestellen. Die Gepflogenheiten erklärt Geld, Bezahlen und Trinkgeld.
- Getränke und Fisch nach Gewicht: Eine Karte, die „Preis nach Gewicht“ („al kg“ oder „all'etto“) ohne Gesamtbetrag für das Gericht angibt, ist ein Warnsignal. Fragen Sie vor der Bestellung nach dem Endpreis.
Weitere Betrugsmaschen und nützliche Reflexe finden Sie in unserem Ratgeber Betrügereien, die man in Rom vermeiden sollte.
Eine Karte lesen und in 30 Sekunden wählen
Eine kurze Karte, zuerst auf Italienisch, mit saisonalen Gerichten und den vier römischen Pastagerichten (Carbonara, Cacio e Pepe, Amatriciana, Gricia) ist ein gutes Zeichen. Schauen Sie auch, wer isst: Tische mit Römern zur Mittagszeit (gegen 13:00 Uhr) oder zum Abendessen (ab etwa 20:00 Uhr) sind besser als ein Saal voller Fotoapparate-Taschen. Zu den Gerichten im Detail siehe Wo man römische Küche isst.
5 oder 10 Gehminuten entfernt: besser als in Trevi

- Richtung Pantheon (etwa 10 Minuten): Auch diese Gegend ist sehr touristisch, aber die traditionsreichen Häuser halten sich. Armando al Pantheon (Salita dei Crescenzi 31) ist ein Familienbetrieb, den man lange im Voraus reservieren muss. Siehe Wo man in der Nähe des Pantheons isst.
- Richtung Monti (etwa 10 bis 15 Minuten): Jenseits der Via Nazionale ist das Viertel eher Wohngegend, und die Trattorien sind günstiger. Unser Ratgeber zu Monti liefert den Plan.
- Richtung Via del Corso und Tridente: Cafés und Weinbars für eine schnelle Pause, siehe den Ratgeber zum Tridente.
- Für eine süße Pause: Eis bleibt der Reflex, aber meiden Sie die Waffeln, die direkt neben dem Brunnen verkauft werden; unsere Auswahl steht in Die besten Eisdielen in Rom.
Mittagessen im Gehen, ohne Falle
Eine Pizza al taglio (vom Blech), ein Supplì oder ein Sandwich aus einer Bäckerei im Viertel sind in zehn Minuten gegessen und günstig. Entfernen Sie sich zwei oder drei Straßen vom Platz, und setzen Sie sich zum Essen nicht auf den Brunnenrand: Das Sitzen auf Brunnen und bestimmten Monumenten ist verboten und wird bestraft (siehe Brunnen und Treppen in Rom: was verboten ist).
Wann man kommt, um die Menge zu meiden
Am ruhigsten ist der Brunnen früh am Morgen; abends ist er beleuchtet, aber voll. Ein zeitversetztes Mittagessen (13:30 statt 12:30 Uhr) in einem Nachbarviertel erspart ebenfalls Wartezeit.
Übersichtstabelle
| Wo | Entfernung zu Fuß | Wofür | Gut zu wissen |
|---|---|---|---|
| Piazza di Trevi | 0 Minuten | Die Aussicht, nicht der Tisch | Touristenkarten, Coperto lesen |
| Pantheon | etwa 10 Minuten | Traditionelle römische Küche | Lange im Voraus reservieren |
| Monti | etwa 10 bis 15 Minuten | Trattorien im Viertel | Lebhafter Abend, junge Bewohner |
| Via del Corso | etwa 5 Minuten | Schnelle Pause, Kaffee | Weit vom Platz entfernt wählen |
Adressen im Oktober 2026 erhoben; Öffnungszeiten und Ruhetage bitte beim jeweiligen Restaurant bestätigen.
Weitere Anregungen
Zur Planung des Tages lesen Sie Was man in Rom essen sollte, Rom bei Nacht und Rom in 3 Tagen.




