Die ZTL: die Regel, die Sie vor dem Mieten kennen sollten

Die ZTL des Centro Storico ist von Montag bis Freitag von 06:30 bis 18:00 Uhr und samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr aktiv; an Feiertagen ist die Zufahrt frei. Freitags und samstags gilt von 23:00 bis 03:00 Uhr eine Nacht-ZTL. Kameras fotografieren die Kennzeichen bei der Einfahrt: Eine Durchfahrt ohne Genehmigung löst ein Bußgeld von etwa 80 bis 335 € aus, das mehrere Monate später an den Vermieter geschickt wird, der es mit Bearbeitungsgebühren vom Fahrer zurückfordert. Es gibt weitere ZTL, namentlich in Trastevere: siehe unseren Führer zum Nahverkehr in Rom.
Die Schilder nennen die Zeiten und das Wort „varco attivo“ (aktive Durchfahrt), wenn die Kameras in Betrieb sind. Fahren Sie im Zweifel nicht hinein: Eine weitere Gasse im Zentrum ist kein Bußgeld wert. Ihr Hotel kann, wenn es in der ZTL liegt, Ihr Kennzeichen manchmal bei der Stadt für einen befristeten Zugang melden: Fragen Sie bei der Buchung danach.
Warum man in Rom auf das Auto verzichten sollte
Das Zentrum besichtigt man zu Fuß, mit U-Bahn und Bus. Das Kolosseum, das Pantheon und die Fontana di Trevi liegen in der ZTL oder in ihrer Nähe. Parkhäuser sind teuer, Plätze am Straßenrand kostenpflichtig (blaue Linien) und oft nicht zu finden. Für nützliche Fahrten siehe unsere Tipps zu den Flughäfen von Rom: Ein Taxi zum Festpreis oder der Zug sind einfacher als ein Auto.
Wo man das Auto abstellt

- Nahe dem Bahnhof Termini: Ein öffentliches Parkhaus kostet laut ausgehängten Tarifen etwa 2,50 € pro Stunde und 20 € für 24 Stunden.
- Villa Borghese: Die Tiefgarage der Villa Borghese liegt am Rand des Zentrums, außerhalb der ZTL; Richtpreise: 2,50 € für die erste Stunde und etwa 25 € pro Tag.
- Am Stadtrand: Parkplätze nahe den U-Bahn-Endhaltestellen (Linie A, B oder C) erlauben es, das Auto abzustellen und mit der U-Bahn weiterzufahren. Das ist die günstigste Lösung.
- Blaue Linien: etwa 1 € pro Stunde außerhalb der ZTL, innerhalb etwas mehr, zahlbar am Parkscheinautomaten oder per App.
Prüfen Sie immer den am Parkhauseingang ausgehängten Tarif: Diese Preise ändern sich.
Wann lohnt sich ein Mietwagen in Rom?
Ein Auto lohnt sich, um die Stadt zu verlassen, nicht um sie zu besichtigen. Nehmen Sie es für einen Ausflugstag und holen Sie es am Stadtrand oder am Flughafen statt im Zentrum ab:
- Die Nekropole von Cerveteri und die Burg Odescalchi in Bracciano im Nordwesten lassen sich mit dem Auto gut am selben Tag verbinden.
- Die Villa d’Este und die Hadriansvilla im Osten sind auch per Bus und Zug erreichbar: Das Auto ist nicht nötig.
- Orvieto und Civita di Bagnoregio, weiter entfernt, sind mit dem Zug leicht erreichbar, was Orvieto betrifft; das Auto braucht man vor allem für Civita di Bagnoregio.
- Die Via Appia Antica erkundet man zu Fuß oder mit dem Rad, ohne Auto.
Autofahren in Italien: einige Regeln
- Das Abblendlicht ist außerhalb geschlossener Ortschaften Pflicht.
- Autobahnen sind mautpflichtig: Bewahren Sie das Einfahrtsticket auf, die Zahlung erfolgt bei der Ausfahrt per Karte oder bar.
- Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein, die per Radar überwacht werden: Die Bußgelder werden an den Vermieter geschickt.
Zusammenfassung
| Situation | Unser Rat |
|---|---|
| Das Zentrum von Rom besichtigen | Kein Auto: zu Fuß, U-Bahn, Bus |
| Ausflug nach Cerveteri und Bracciano | Mietwagen, außerhalb des Zentrums abgeholt |
| Ausflug nach Tivoli | Öffentliche Verkehrsmittel genügen |
| Anreise mit dem Auto nach Rom | Parkplatz am Stadtrand, dann U-Bahn |








